Ausnahmezustand erfolgreich gemeistert

vom 15.07.2026

Sanierungsarbeiten in bewohnten Gebäuden sind immer eine Herausforderung. Das erlebten in den Sommermonaten auch Bewohnende und Mitarbeitende vom Haus Tabea. Doch dank grossem Einsatz und Flexibilität des Tabea-Teams sowie Verständnis unserer Bewohnenden und Angehörigen wurde die anspruchsvolle Zeit erfolgreich gemeistert.

Wo gewohnt und gearbeitet wird, sind Spuren an der Infrastruktur unausweichlich. Das gilt auch für ein Alterszentrum wie das Haus Tabea. Besonders in Cafeteria und Speisesaal, die Dreh- und Angelpunkt unseres Hauses bilden, sind Abnutzungsspuren eine logische Folge der intensiven Nutzung.

Spuren aus 13 intensiven Jahren

Das heutige Erdgeschoss unseres Alterszentrums entstand im Rahmen des Erweiterungsbaus im Jahr 2013 und verbindet seither alle drei Gebäudeteile. Empfang, Cafeteria und Speisesaal befinden sich dort. Der gesamte Bereich ist mit einem Parallelparkett ausgestattet. Die verwendete Variante mit hochkant verlegten Hölzern eignet sich zwar besonders für stark beanspruchte Räume. Doch dreizehn Jahre, in denen unzählige Fussgänger, Rollstühle, Rollatoren sowie Geschirrwagen das Parkett überquert haben, zogen den Boden arg in Mitleidenschaft. Eine umfassende Sanierung drängte sich auf. Der bestehende Bodenbelag wurde deshalb Ende Juni während drei Wochen abschnittsweise abgeschliffen und neu versiegelt.

Belastungsprobe für alle

Dröhnende Schleifmaschinen und Staubschutzfolien dominierten fortan in unserem Erdgeschoss. Lärm, Staub und die erforderlichen längeren Umwege waren sowohl für Bewohnende wie auch Mitarbeitende herausfordernd. Besonders intensiv war die Zeit für unser Serviceteam, das infolge des geschlossenen Speisesaals allen 120 Bewohnenden dreimal täglich die Mahlzeiten direkt ins Zimmer brachte. Das Team setzte alles daran, das Essen warm, pünktlich und entsprechend den individuellen Menüwünschen zu liefern. Eine logistische Meisterleistung, die abgesehen von wenigen Startschwierigkeiten hervorragend klappte. Der weitsichtigen Planung unseres Technischen Dienstes war zu verdanken, dass trotz abwechselnd gesperrter Bereiche im Erdgeschoss alle Gebäudeteile stets via Haupteingang und Lift zugänglich waren. Staubschutzwände, Absperrbänder und Beschilderungen sorgten dafür, dass niemand sich verirrte oder unabsichtlich in den Baustellenbereich gelangte. Bewohnende und sogar Mitarbeitende lernten dafür ganz neue Ecken im Haus Tabea kennen, weil die gewohnten Wege und Aufenthaltsorte gesperrt waren.

Grosse Freude über die wiedergewonnene Normalität

Für die Bewohnenden war die Schliessung des Speisesaals zweifelsohne die einschneidendste Massnahme. Viele vermissten das gesellige Miteinander bei den Mahlzeiten. Als kleine Entschädigung organisierten die Teams von Küche und Aktivierung einen Glacestand als Treffpunkt im Freien, so oft es das Wetter erlaubte. Zudem erschien wie zu Corona-Zeiten das «Tabea-Blatt», eine Hauszeitung mit News, Rätseln und Reportagen. Nach drei Wochen Bauzeit zeigte sich aber, dass auch die einfallsreichsten Ideen kein Ersatz sind für unsere Cafeteria und unseren Speisesaal als Orte der Begegnung und der Geselligkeit. Und so waren Erleichterung und Freude bei der Wiedereröffnung auf dem frisch sanierten Parkettboden riesig.

 

Newsletter
Alterszentrum Haus Tabea
Schärbächlistrasse 2
8810 Horgen

T 044 718 44 44

Besuchszeiten:
8:00–19:30 Uhr

Öffnungszeiten Cafeteria:
10:00–12:00 Uhr und 14:00–17:00 Uhr

Öffnungszeiten Empfang:
Mo-Fr. 08:00–12:00 Uhr und 13:00–17:00 Uhr

E-Mail Map Facebook Instagram LinkedIn TikTok