Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit ist im Haus Tabea nicht nur ein Schlagwort, sondern wird aktiv gelebt. Durch die Verwendung regionaler und saisonaler Lebensmittel, die Reduktion von Foodwaste und einen sparsamen Umgang mit Strom und Wasser trägt unser Küchenteam dazu bei, natürliche Ressourcen zu schonen, Umweltbelastungen zu reduzieren und Kosten zu minimieren.
Dem Haus Tabea ist es wichtig, seine Verantwortung im Bereich der Versorgungssicherheit und zur Bekämpfung des Klimawandels wahrzunehmen und im Rahmen seiner Möglichkeiten aktiv einen Beitrag zu leisten. So haben wir bereits im Jahr 2017 als Pilotbetrieb im Raum Zürich an einer vom SECO (Eidg. Staatssekretariat für Wirtschaft) in Auftrag gegebenen Untersuchung zur Nachhaltigkeit der Lebensmittelbeschaffung in Heimen und Spitälern teilgenommen. Schon damals konnte ein positives Ergebnis vorgewiesen werden. Bei einer erneuten Auswertung im Jahr 2022 schnitt das Haus Tabea sogar noch besser ab.
Nachhaltige Lebensmittelbeschaffung
Beide Untersuchungen wurden durch die Firma beelong.ch durchgeführt, einem Schweizer Unternehmen, dass die Nachhaltigkeit von Lebensmitteln sowie das Management von Umweltdaten prüft. In der Auswertung aus dem Jahr 2022 erreichte das Haus Tabea 70 von maximal erreichbaren 100 Punkten. Insbesondere in den Bereichen Verwendung von Schweizer Produkten (67.5%) und Saisonprodukten (91.2%) war unser Resultat überdurchschnittlich gut. Es wurde aber auch Optimierungspotential aufgezeigt. So wurde uns empfohlen, mehr Produkte mit Bio-Label und nicht bedrohten Fischarten zu verwenden. Hier wurde für die Folgejahre eine Verbesserung angestrebt, deren Auswertung bis Mitte 2026 erfolgen wird.
Reduzierung von Foodwaste
In Zusammenarbeit mit der Firma KITRO messen wir seit 2017 auch in regelmässigen Abständen die anfallenden Lebensmittelabfälle. Dabei wird nicht nur die Menge, sondern auch die Art der entsorgten Lebensmittel analysiert. Das Ziel dabei ist immer, die Verschwendung – kurz Foodwaste – zu minimieren. Wurden bei der ersten Messung im Jahr 2017 noch 125 Gramm Foodwaste pro Mahlzeit und Gast ermittelt, waren es im Mai 2025 nur noch 40 Gramm. Der Foodwaste-Anteil konnte also im Laufe von acht Jahren um rund zwei Drittel gesenkt werden. Besonders stolz sind wir darauf, dass wir mit diesem Ergebnis das Ziel des Bundes, den Foodwaste-Anteil bis 2030 um 50% zu reduzieren, bereits jetzt erreicht haben. Dies unterstreicht unser Engagement und unsere Fortschritte in Richtung einer nachhaltigeren Zukunft.